Welcome! Willkommen! Bari galoust! Benvinguts! Bienvenue! Bonvenon! Üdvözlöm! Hosgeldiniz! Croeso!

Mineralöl

Mineralöl wird von Unternehmen und Arbeitern gleichermaßen genutzt. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden damit Treib-, Heiz-, und Schmierstoffe wie zum Beispiel Benzin, Diesel, Kerosin, Bunkeröl oder Heizöl bezeichnet. Doch wie entsteht Mineralöl?

Mineralöl wird durch Destillation von Rohstoffen erzeugt, um genau zu sein mineralischer Rohstoffe. Mineralische Rohstoffe sind Braunkohle, Steinkohle, Torf, Holz, Erdöl, etc. Die produzierten Öle werden dann als Heizstoffe, Treibstoffe oder Schmierstoffe verkauft. Oder sie werden weiterverarbeitet, z.B. zu Autoreifen.
Aber auch im medizinischen Bereich werden Mineralöle verwendet, diese nennt man dann Weißöle. Weißöle bestehen aus Alkanen, Cycloalkanen und anderen Bestandteilen. Cycloalkane sind gesättigte Kohlewasserstoffe. Durch katalytische Hydrierung, Oleum- Raffination und weitere technische Verfahren wurden die benötigten Bestandteile aus der entsprechenden Erdölfraktion entfernt. Weißöle werden in der Kosmetik und Heilkunde verwendet. Doch wie schon alles andere sind auch Mineralöle nicht von Steuern befreit, nur einige wenige Ausnahmen existieren. Zum Beispiel müssen Unternehmen die in der Landwirtschaft oder im produzierenden Gewerbe tätig sind keine Steuern zahlen. Auch Unternehmen die körperlich oder geistig eingeschränkte Menschen beschäftigen sind befreit. Betriebe die in kommunaler Hand sind sowie Kerosin zum betreiben von Flugzeugen zählen ebenfalls zu den Ausnahmen. Die Mineralölsteuer zählt in Deutschland zu Verbrauchssteuern, das bedeutet, dass sie nach dem Verbrauch der einzelnen Produkte bemessen wird. Seit 1930 werden auf Mineralöle und Erdgas (also Heiz- bzw. Kraftstoffe) die in Deutschland verwendet werden Steuern erhoben. Aber warum? Grund dazu war die Weltwirtschaftskrise und die starke Anhebung der Zölle auf ausländische Mineralöle. 1960 wurde die Mineralölsteuer auch auf Heizöle ausgedehnt. Da die Mineralölsteuer von der Bundeszollverwaltung erhoben wird gehen die Einnahmen zu 100% an den Bund. Woraus setzt sie sich zusammen und wie viel Prozent beträgt sie? Die Mineralölsteuer setzt beträgt insgesamt 64%. Diese 64% bestehen aus 48% Mineralölsteuer und 19% Mehrwertsteuer. Wozu sie verwendet wird und wer sie zahlt: Da die Mineralölsteuer überwiegend von Autofahrern entrichtet wird, ist es an sich eine gute Idee die Einnahmen für Instandhaltungen und Erneuerung von Straßen zu verwenden. Doch nebenbei verwendet man sie noch um die Lücken in der Rentenversicherung abzudecken.

Weiter oben im Text wurde schon erwähnt, dass Mineralöle auch in der Kosmetik verwendet werden. Mineralöle findet man meistens in Pflegecremes, es kann bis zu 90% der Creme ausmachen. Doch dies ist eigentlich nichts worüber man sich freuen kann denn der hohe Anteil birgt viele Nachteile. Zuerst einmal ist das Mineralöl sehr schwer biologisch abbaubar, hinzukommt, dass das Mineralöl unserem Hautfett nicht ähnlich ist und das Produkt, dass das Mineralöl enthält wie ein Film auf unserer Haut liegt und diesem somit nach innen und außen abgeschlossen ist. Das führt dazu, dass ein dauerhafter Okklusionsfilm entsteht. Die Haut ist nicht mehr in der Lage zu atmen, Wirkstoffe aufzunehmen oder diese in tiefere Hautschichten zu transportieren. Es entsteht ein Hitzestau der den Nährboden für Mitesser und Unterlagerungen ist. Nach und nach wird die Haut die Eigenaktivität einstellen und es kommt zu einer trockenen und vorzeitig alternden Haut. Es entsteht eine Abhängigkeit. Das heißt, dass man jedes Mal auf mineralölhaltige Produkte zurückgreift. Warum es trotzdem in Kosmetikprodukten verwendet wird ist niemandem wirklich klar. Einige oft erwähnte Gründe sind zum Beispiel, die Abhängigkeit der Kunden, (bei nicht verwenden entsteht ein Spannungsgefühl der Haut, um dieses zu beheben wird das Produkt nachgekauft – Hoher Umsatzfaktor), die hohe Unverderblichkeit (da es Bakterien nicht möglich ist sich in Mineralöl anzusiedeln), das es ein preiswerter Rohstoff ist (also ein billiger Ersatz für die hochwertigen pflanzlichen Öle), die hohe“ Verträglichkeit“ (Mineralöl ist „leblos“ die Haut reagiert nicht fördernd auf die Verwendung) und die permanente Verfügbarkeit (man ist nicht auf Erntezeiten angewiesen wie bei pflanzlichen Ölen).

Da es , wie aufgeführt, überwiegend Nachteile bei der kosmetischen Verwendung von Mineralöl gibt sollte man sich darauf beschränken es als Heiz- oder Treibstoff zu verwenden. Auch wenn man dafür dann Steuern zahlen muss.
Hinweis: Die Betreiberin dieser Website steht mit Shell in keiner Verbindung.
Den offizielle Internetauftritt von Shell Deutschland finden Sie hier: www.shell.de